Eine Untersuchung hat 890 Konten der Credit Suisse mit potenziellen Verbindungen zu den Nationalsozialisten aufgedeckt, darunter Verbindungen zum deutschen Auswärtigen Amt, zu Waffenherstellern und zur paramilitärischen SS. Der US-Senator Chuck Grassley gab die Ergebnisse vor einer Anhörung im Senat bekannt, in der die Rolle der Banken bei der Ermöglichung des Holocaust untersucht wurde. Die UBS, die die Credit Suisse im Jahr 2023 übernommen hat, hat sich verpflichtet, die Untersuchung abzuschließen, und ihr Bedauern über dieses „dunkle Kapitel” in der Geschichte des Schweizer Bankwesens zum Ausdruck gebracht. Der Abschlussbericht wird bis Ende des Jahres erwartet.